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One Hour Photo
[ One Hour Photo ] - USA, 2002
Starttermin: 09. 01. 2003
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Frank Mösle
  "One Hour Photo" ist ein spannender Thriller der fast ohne Gewalt, ohne Verfolgungsjagden, ohne Actionszenen auskommt. Er zeigt, wie der "nette Mann" von nebenan auch der verrückte Mann von nebenan sein kann. Erschreckend realistisch.
Der Film überzeugt durch unglaublich gute schauspielerische Leistungen, vor allem von Robin Williams. Aber auch die Sets, die Kameraarbeit, die Musik - alles passt.
06. 08. 2002

9/10 P*********



Markus Lasermann
  Ich kann Frank nur in allen Punkten zustimmen ;) 18. 12. 2002

9/10 P*********



Sven Dittmar
  Stimmiger und ruhiger Psychothriller, aufwühlend und treffsicher inszeniert. 13. 01. 2003

7/10 P*******



Micaela Wippermann
  Robin Williams als Stalker, der sein Leben über Familienphotos einer netten Kleinstadtfamilie definiert.
Psychogramm eines in seiner Phantasie verhafteten Menschen, eines Soziopathen, der auf eine doch recht nette Art versucht, seinen Wahn in Wirklichkeit umzusetzen.
Im Film selbst passiert erst einmal nicht viel, dann auch nicht, und zuletzt erst recht nicht.
Aber genau das ist es, wovon "One Hour Photo" lebt - eine Story, die so nachvollziehbar und verstehbar ist, und die damit so wahnsinnig nah an den Zuschauer rücken kann, wenn man sich dieser Wirkung nicht entzieht.

Aber: nichts für Leute, die Action wollen, sondern für Menschen, die sich ihr Einfühlungsvermögen bewahrt haben.

Für mich einer der besten Filme der letzten Monate!
16. 01. 2003

9/10 P*********



Daniela Gehle
  Auch fuer mich einer der besten Filme der letzten Monate. Selten war ein so "langsamer" Film so fesselnd. 16. 01. 2003

9/10 P*********



Jürgen Dieterich
  ´One Hour Photo´ gelingt etwas für einen Psychothriller höchst ungewöhnliches: Obwohl der Ausgang der Geschichte bereits in der ersten Szene vorweggenommen wird, ist der Film vom Anfang bis zum Ende spannend. Aber er bezieht seine Spannung auch nicht aus der Handlung, sondern aus seiner grandiosen visuellen Inszenierung und der überragenden Darstellung seines Hauptdarstellers Robin Williams, neben dem alle anderen (keineswegs schlecht gespielten) Figuren oberflächlich wirken. Besonders der intensive Einsatz von Farben und die abrupten Stimmungsschwankungen der Hauptfigur und deren ansatzlose Träume verleihen dem Film eine beklemmende und verstörende Atmosphäre, die durch die eng anliegende musikalische Untermalung noch verstärkt wird. 19. 01. 2003

7/10 P*******



Marc Wendler
  Abgründig, düster und brilliant von RW gespielt. FM hat recht, alles an diesem Film stimmt. 15. 10. 2002

10/10 P**********


   
 

Gastkritik von stalin (11. 01. 2003)

*****ooooo
 Also das Lob für diesen Film kann ich nicht nachvollziehen.
Es stimmt zwar vieles: Schauspielerleistung, Kamera, Musik und selbst das Drehbuch funktioniert leidlich, aber spannend fand ich´s als Gesamtwerk ganz und gar nicht.
Irgendwie gefällig und stimmig inszeniert, aber auch ziemlich öde, man wartet auf Geschehen aber es passiert eigentlich nichts. Andeutungen bleiben hier leider immer leere Versprechungen. Das allein macht aber eine düstere und spannungsgeladene Stimmung nicht aus. Am Ende noch ein psychologischer (Selbst)Deutungsversuch... innovativ ist was anderes.
Und nur weil Robin Williams gebleichte Haare hat, ist das noch nicht eine schauspielerische Glanzleistung (eigentlich kam er mir mit seiner Clownsvisage und seinem Gezappel schon immer ziemlich unheimlich vor, und arg viel anders ist er hier auch nicht zugange, nur das er jetzt den Stempel Sonderling auf die Stirn gedrückt bekommt).

Gepflegte Langeweile nenn ich so etwas, und so viel Zeit hab ich nun auch wieder nicht. Leider einmal mehr ein Aufguss überkommener Genres ohne Geschmack.


 

Gastkritik von Olmur (13. 01. 2003)

*******ooo
 Eine Chance vertan: am Anfang sagt "Sly the photo guy": "die Menschen machen nur von den schönen Augenblicke Bilder. Wenn jemand unsere Photoalben findet, muß er denken, wir haetten nur tolle, entspannte, froehliche Leben gelebt."

Genau daran scheitert Sly, daß er glückliche Bilder für die Wirklichkeit hält.

Leider versäumt es der Film, genau das herauszuarbeiten.

Trotzdem ein spannender, unterhaltsamer Film.


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